Neither Live Nor Die in Tashkent
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit den Filmemachern Umida Akhmedova und Oleg Karpov
moderiert von Aysel Akhundova
Mittwoch, 29. Juli, 19–21 Uhr
Neither Live Nor Die in Tashkent zeichnet in lose verbundenen Szenen ein Bild des postsowjetischen Taschkent. Der Film verbindet Alltagsbeobachtungen, politische Ereignisse und kulturelle Praktiken zu einem Porträt einer Gesellschaft im Übergang. Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Moderne bestehen dabei nebeneinander.
Umida Akhmedova ist eine Dokumentarfilmerin und Fotografin aus Taschkent, Usbekistan. Ihre Arbeit verbindet dokumentarische Fotografie, visuelle Anthropologie und die Beobachtung des Alltagslebens in Zentralasien. 2016 erhielt sie den Václav-Havel-Menschenrechtspreis. Ihre Arbeiten wurden international auf Ausstellungen, Biennalen und Filmfestivals gezeigt.
Oleg Karpov ist Filmemacher, Kritiker, Kurator und Sammler aus Taschkent, Usbekistan. Seine Arbeit umfasst Film, visuelle Forschung, Archive und kuratorische Projekte. Er gründete unter anderem das Museum of Cinema in Taschkent (2004–2009) und das Festival videoART.uz (2007–2017). Er hat über hundert Filme realisiert, viele davon gemeinsam mit Umida Akhmedova.
Aysel Akhundova ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Filmemacherin und Autorin aus Baku, Aserbaidschan, die in Berlin lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich wiederkehrend mit Wasser, Erinnerung, Mythos und den Peripherien von Imperien. Sie ist Mitglied des Künstler:innenverbunds Salt Traces, das sich mit der Geschichte und Gegenwart des Kaspischen Meeres auseinandersetzt.